Fröling P5 Pelletheizung 12 bis 40 kW
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Fröling P5 Pellet – der vollautomatische Pelletkessel aus Österreich mit 12 bis 40 kW
Der Fröling P5 Pellet ist die aktuelle Pelletkessel-Generation des österreichischen Familienunternehmens Fröling aus Grieskirchen und Nachfolger des P4. Wir von den Heizerschwaben haben den P5 ins Sortiment genommen, weil er zwei Dinge verbindet, die im Altbau oft gegeneinander arbeiten: viel Technik und wenig Platzbedarf. Der Kessel reinigt und entascht sich selbst, passt seine Leistung stufenlos dem Bedarf an – und wird vom Fröling-Werkskundendienst in Betrieb genommen.
- Acht Leistungsgrößen: 12, 15, 18, 20, 25, 30, 35 und 40 kW
- Modulierender Betrieb von 30 bis 100 % der Nennleistung
- Kesselwirkungsgrad bis 95,7 %, Energieeffizienzklasse A++ im Verbund mit der Regelung
- Kesselklasse 5 nach EN 303-5:2023
- Automatische Wärmetauscherreinigung, Rostreinigung und Entaschung
- Rücklaufanhebung bereits im Kessel eingebaut
- Elektrostatischer Partikelabscheider optional integrierbar – auch nachträglich
- Lambdatronic 5000 mit 7" Glas-Touchdisplay und Fernzugriff über Fröling Connect
- Inbetriebnahme durch den Fröling-Werkskundendienst
- KfW-förderfähig – Zuschuss ab 30 % der förderfähigen Kosten
Technik, die man im Heizraum merkt
Die Verbrennung findet in einer Hochtemperatur-Brennkammer aus Stahlguss statt. Die Sekundärluft strömt über tangential angeordnete Düsen ein und verwirbelt die Flamme – so brennen die Pellets vollständig aus, bevor das Abgas den Wärmetauscher erreicht. Ein drehzahlgeregeltes EC-Saugzuggebläse sorgt für konstante Druckverhältnisse im Kessel, die Lambdasonde regelt Luft und Brennstoff laufend nach. Über die Abgasrückführung wird ein Teil des Abgases in die Brennkammer zurückgeleitet, was die Verbrennungstemperatur stabil hält und die Emissionen senkt.
Gezündet wird automatisch und geräuschlos über einen Glühzünder. Gegen Rückbrand sichert ein Doppelschiebersystem ab. Für die Hydraulik wichtig: Die Rücklaufanhebung ist fest im Kessel verbaut. Ein separates Rücklaufanhebungs-Set entfällt, und der Kessel arbeitet immer im passenden Temperaturbereich.
Weniger Handarbeit: Reinigung und Entaschung
Der patentierte Lamellen-Kipprost unter der Flamme kippt mit 110° Öffnungswinkel ab und wirft Asche und Schlacke dabei automatisch ab. Im Wärmetauscher bewegt das WOS-System (Wirkungsgrad-Optimierungs-System) regelmäßig Turbulatorfedern und hält die Heizflächen frei von Flugasche – damit der Wirkungsgrad im Februar noch derselbe ist wie im Oktober.
Die Asche aus Brennkammer und Wärmetauscher wird automatisch in einen geschlossenen Aschebehälter an der Kesselseite befördert. Er fasst 16 Liter bei den Größen 12–20 kW und 20 Liter bei 25–40 kW. Wie oft Sie ihn leeren, hängt vor allem vom Pelletverbrauch ab – den Brennraum müssen Sie dafür nicht öffnen.
Einbringung: auch für enge Kellerzugänge
Gerade bei Sanierungen scheitern große Pelletkessel oft schon an der Kellertreppe. Der P5 wiegt ohne Wasser 260 kg (12–20 kW) bzw. 360 kg (25–40 kW) und ist 610 bzw. 700 mm breit. Laut Hersteller kann er von der Palette genommen und mit der Sackkarre oder mit Spanngurten in den Heizraum gebracht werden – bei schwierigen Zugängen auch liegend. Den Abgasrohranschluss gibt es hinten oder, nach Umbau, auf der rechten Kesselseite. Das verkürzt den nötigen Wartungsabstand an der Rückwand.
Für dichte Gebäude lässt sich der P5 raumluftunabhängig betreiben: Die Verbrennungsluft kommt dann über eine eigene Zuluftleitung (Ø 80 mm bzw. 100 mm) von außen. Ob das in Ihrem Haus nötig ist, klären wir gemeinsam mit Ihrem Schornsteinfeger.
Pellets aus dem Lager – automatisch zum Kessel
Der Pelletbehälter am Kessel (55 bzw. 94 Liter) ist als Zwischenbehälter ausgelegt. Die Befüllung aus dem Lager übernimmt ein Saugsystem mit externem Saugmodul, das frei in der Rückluftleitung positioniert wird. Je nach Lagersituation kommen Saugsonden mit Umschalteinheit, ein Pellet-Maulwurf, eine Saugschnecke oder ein Sacksilo in Frage. Welche Lösung zu Ihrem Lagerraum passt, hängt von Grundriss, Lagermenge und Schlauchlänge zum Kessel ab – schicken Sie uns am besten eine Skizze. Auf Wunsch liefern wir die passende Lagerlösung gleich mit.
Regelung Lambdatronic 5000 und Fröling Connect
Bedient wird der P5 über ein 7" Glas-Touchdisplay. Die Lambdatronic 5000 steuert neben dem Kessel auch Pufferspeicher, Warmwasserbereitung und Heizkreise – zwei Heizkreise sind direkt möglich, über Erweiterungsmodule bis zu 18. Mit Fröling Connect prüfen und ändern Sie Temperaturen und Betriebszustand auch von unterwegs – am Handy oder am PC.
Praxistipp: Die Regelung wird per Netzwerkkabel (LAN) mit dem Heimnetz verbunden, ein WLAN-Modul ist nicht eingebaut. Planen Sie also eine Netzwerkdose im Heizraum ein – oder alternativ einen WLAN-Accesspoint bzw. Powerline-Adapter.
Lieferumfang laut Hersteller
- Pelletkessel P5 Pellet in der gewählten Leistungsgröße mit Regelung Lambdatronic 5000
- Externes Saugmodul für die Pelletförderung
- Außentemperaturfühler, Anlegefühler und Tauchfühler für die Warmwasserbereitung
- Schlauchklemmen und Montagematerial für den seitlichen Abgasrohranschluss
- Reinigungswerkzeug (Flachschaber, Reinigungsbürste)
- Montage- und Bedienungsanleitung, Garantieschein
Pufferspeicher, Austragsystem, Schlauchleitungen, Pumpengruppen und Abgasrohr stellen wir Ihnen passend zu Ihrem Projekt zusammen.
Inbetriebnahme durch den Fröling-Werkskundendienst
Den P5 nimmt der Werkskundendienst von Fröling in Betrieb. Das hat einen handfesten Grund: Bei der Inbetriebnahme wird die Übergabeerklärung ausgestellt, erst damit wird die CE-Konformitätserklärung des Kessels gültig. Fröling stellt die Anlage auf Ihr Heizsystem ein, weist Sie in die Bedienung ein und dokumentiert alles direkt beim Hersteller.
Unsere Aufgabe ist alles, was davor passiert – und das ist bei einer Pelletheizung der Teil, an dem die meisten Projekte hängen:
- Auswahl der richtigen Leistungsgröße und Speicherlösung
- Planung der Pelletaustragung und des Lagerraums
- Prüfung und Berechnung des Schornsteins
- Zusammenstellung aller Komponenten als abgestimmtes Paket
- Abstimmung des Inbetriebnahmetermins mit Fröling
Förderung: ab 30 % Zuschuss über die KfW
Für den Fröling P5 können Sie die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) beantragen. Der Zuschuss beträgt ab 30 % der förderfähigen Kosten – je nach Ihrer persönlichen Situation kann er durch zusätzliche Boni höher ausfallen. Wir prüfen gerne mit Ihnen, welcher Fördersatz für Ihr Projekt möglich ist. Neben dem Kessel sind auch notwendige Umfeldmaßnahmen wie Pufferspeicher oder Schornsteinanpassung förderfähig.
Wichtig: Der Antrag muss gestellt sein, bevor Sie einen Auftrag verbindlich vergeben. Außerdem gelten für Biomasseheizungen technische Mindestanforderungen, unter anderem an den Wärmespeicher – den Pufferspeicher legen wir so aus, dass sie erfüllt sind.
Mit unserem kostenlosen KfW-Fördermittelservice unterstützen wir Sie bei Antrag und Abwicklung für die bei uns bezogene Anlage.
Warum den Fröling P5 bei den Heizerschwaben?
Einen Markenkessel bekommen Sie bei vielen Händlern. Den Unterschied macht, ob am Ende die ganze Anlage zusammenpasst: Speicher, Hydraulik, Austragung, Schornstein. Genau darauf haben wir uns in über 20 Jahren spezialisiert.
- Persönliche Fachberatung am Telefon statt Standardkonfigurator
- Individuelles Komplettset – zum Beispiel mit Puffer- oder Hygienespeicher
- Kostenlose Schornsteinberechnung vor dem Kauf
- Kostenloser KfW-Fördermittelservice
Preis auf Anfrage – so kommen Sie schnell zu Ihrem Angebot
Beim Fröling P5 hängt der Preis stark davon ab, welche Leistungsgröße, Austragung und Speicher Ihr Haus braucht – deshalb erhalten Sie von uns ein Angebot nach Maß. Damit wir Ihnen ein konkretes Angebot inklusive Förderberatung erstellen können, helfen uns diese Angaben:
- Baujahr, beheizte Wohnfläche und Sanierungsstand des Gebäudes
- Bisherige Heizung und jährlicher Verbrauch (z. B. Liter Öl oder m³ Gas)
- Heizkörper, Fußbodenheizung oder beides
- Größe und Lage des möglichen Pelletlagers
- Schornstein: Höhe, Innendurchmesser und Material
- Soll die Warmwasserbereitung mit eingebunden werden?
- Postleitzahl des Objekts
Fragen Sie jetzt Ihr unverbindliches Angebot an – per E-Mail an info@heizerschwaben.de oder telefonisch unter (+49) 07332 / 924-777 (Mo–Fr 9–17 Uhr).
Wussten Sie schon? Neben unserem großen Ersatzteillager haben wir auch hauseigene Service-Techniker für die Inbetriebnahme, Wartung und zusätzlichen Service wie Fachunternehmererklärung und hydraulischen Abgleich.
Technische Daten
| Parameter | P5 12 | P5 15 | P5 18 | P5 20 | P5 25 | P5 30 | P5 35 | P5 40 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nennwärmeleistung [kW] | 12 | 14,9 | 18 | 20 | 25 | 30 | 35 | 40 |
| Leistungsbereich modulierend [kW] | 3,6–12 | 4,5–14,9 | 5,4–18 | 6,0–20 | 7,5–25 | 9,0–30 | 10,5–35 | 12,0–40 |
| Kesselwirkungsgrad Nennlast / Teillast [%] | 95,7 / 94,4 | 95,3 / 94,4 | 94,8 / 94,4 | 94,5 / 94,4 | 95,7 / 95,7 | 95,5 / 95,7 | 95,4 / 95,7 | 95,2 / 95,7 |
| Energieeffizienzklasse (Verbund Kessel + Regler) | A++ | |||||||
| Kesselklasse nach EN 303-5:2023 | 5 | |||||||
| Wasserinhalt [l] | 37 | 55 | ||||||
| Pelletbehälter am Kessel [l] | 55 | 94 | ||||||
| Aschebehälter [l] | 16 | 20 | ||||||
| Hilfsstrom bei Nennlast [W] | 40 | 45 | 50 | 50 | 45 | 52 | 58 | 65 |
| Staub, Jahresemission [mg/m³]* | 9 | 9 | 9 | 9 | 7,9 | 8,0 | 8,0 | 8,0 |
| Abgasrohr-Durchmesser [mm] | 129 | |||||||
| Abgastemperatur Nennlast / Teillast [°C] | 140 / 90 | |||||||
| Notwendiger Förderdruck Nennlast / Teillast [Pa] | 5 / 2 (max. zulässig 30) | |||||||
| Zuluftanschluss raumluftunabhängig [mm] | 80 | 100 | ||||||
| Vorlauf / Rücklauf | 1" Innengewinde | |||||||
| Max. Betriebsdruck [bar] | 4 | |||||||
| Max. einstellbare Betriebstemperatur [°C] | 90 | |||||||
| Rücklaufanhebung | im Kessel integriert | |||||||
| Elektroanschluss | 230 V / 50 Hz / C16A | |||||||
| Kesselgewicht ohne Wasser [kg] | 260 | 360 | ||||||
| Länge × Breite × Höhe [mm] | 685 × 610 × 1340 | 750 × 700 × 1575 | ||||||
| Gesamtlänge inkl. Abgasrohranschluss [mm] | 730 | 795 | ||||||
* Werte ohne Partikelabscheider. Mit integriertem Elektrofilter (P5 Pellet ESP) sinkt die Staubemission laut Hersteller auf 3 mg/m³ (12–20 kW) bzw. 0,7 mg/m³ (25–40 kW). Angaben nach Fröling-Montageanleitung P5 Pellet 12–40 (Ausgabe 02/2025). Technische Änderungen vorbehalten; maßgeblich ist das Typenschild.













